emwe-Verlag-2017


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Suchtprävention





Bernd Kammerer
Starke Kinder - keine Drogen. Das Projekte-Handbuch zur Suchtprävention mit Kindern.
Einführung, Grundlagen, Praxis und Projekte

Nürnberg 2000, 148 S., ISBN 978-3-932376-11-5 , € 14,90

(siehe Rezension weiter unten)





Bernd Kammerer/Renate Rumrich (Hrsg.)
... und es gibt sie doch - Suchtprävention an Schulen
Nürnberg 2002, 166 S., ISBN 978-3-932376-26-9, € 14,90





Bernd Kammerer/Renate Rumrich/Klaus Kretzschmar (Hrsg.)
Zukunft der Suchtprävention
ISBN 978-3-932376-26-9, € 14,90





Bernd Kammerer / Kurt Gref (Hrsg):

Jugendliche am Absaufen – Jugendhilfe am Abtauchen? …und es gibt sie doch: Alkoholprävention
Alkoholkonsum, Alkoholgefährdung, Alkoholmißbrauch bei Jugendlichenäventionävention und Jugendhilfe, Jugendarbeit
Nürnberg 2010, 236 S., ISBN 978-3-932376-62-5, € 14,90
(siehe auch Rubrik: Kinder- und Jugendforen)





Bernd Kammerer (Hrsg.)
Jugend Sucht Hilfe - Sekundärprävention in der Jugendhilfe
Nürnberg 2001, ISBN 3-932376-10-X





Bernd Kammerer (Hrsg.)
Suchtprävention im Vorschulalter
Nürnberg 1999, ISBN 3-932376-08-0











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Bernd Kammerer
Starke Kinder - keine Drogen. Das Projekte-Handbuch zur Suchtprävention mit Kindern.
Einführung, Grundlagen, Praxis und Projekte

Nürnberg 2000, 148 S., ISBN 978-3-932376-11-5 , € 14,90


Rezensiert von Beate Sievertsen, Diplom-Sozialpädagogin
(Meldorf, Januar 2003)

Diakonischen Werk Dithmarschen / SUCHTBERATUNG & BEHANDLUNG / Für Sie gelesen!
in: http://www.dw-dith.de/suchtberatung/detail.php?nr=745&rubric=sucht_gelesen&

Das Handbuch von Bernd Kammerer richtet sich besonders an Menschen, die Anregungen und Unterstützung für suchtpräventive Maßnahmen mit Kindern im Kindergarten-, Vorschul- und/oder Grundschulalter suchen und gliedert sich in drei Teile.

Der erste Teil gibt Überblicke über die Entwicklung von der Drogen- zur Suchtprävention, über Sucht und Suchtentstehung, nennt Leitlinien zur Suchtprävention, befasst sich mit dem in der Suchtprävention zentralen Begriff „Lebenskompetenzförderung“ und führt an dieser Stelle damit zusammenhängende Basisregeln an, gibt eine kurze Übersicht über verschiedene Suchtmittel, berichtet über Erfahrungen von Mitarbeitern bezüglich suchtpräventiver Arbeit in Kindertagesstätten und führt Qualitätskriterien zur Suchtprävention an.

Den umfangreichsten und ausführlichsten Teil nimmt der zweite Part des Buches ein, in dem der Leser/die Leserin zunächst eine Zusammenfassung der bekanntesten Modelle und Praxisansätze findet und nachgehend reichhaltig mit Ideen und Hilfestellungen zur Umsetzung suchtpräventiver Aktionen versorgt wird. Überregional werden verschiedene Projekte vorgestellt und in großer Vielfalt Anregungen und Hinweise geliefert. Die Vorschläge umfassen die Bekanntmachung von verschiedensten Spielen, geben eine reichhaltige Auswahl an Bilderbüchern als Tipps zur Grundlage für suchtpräventive Projekte und Anregungen zur Gestaltung von Tages- oder Wochenprojekten. Die Betonung legt der Autor des Buches auf die Integration der Suchtprävention in den Lebensalltag von Kindern, so dass dieses Thema in die Grundhaltung in der pädagogischen Arbeit einfließen kann.

Die Arbeit mit Eltern findet gleichfalls Erwähnung und dem interessierten Leser/der interessierten Leserin werden nützliche Ideen und Tipps zur Durchführung von suchtpräventiven Maßnahmen mit den Bezugspersonen der Kinder vermittelt. Zuletzt gibt der Autor einige Hinweise zur Durchführung von Fortbildungen zum Thema.

Der letzte Teil des Buches liefert Informationen über verwendete und weiterführende Literatur, nicht zuletzt auch zu thematisch verwandten Bereichen, (s. hier: Erziehung, Essen, Gesundheit, Fernsehen, Spielen), Empfehlungen von überregional bekannten Materialien zur Suchtprävention als Ergänzung der im vorangehenden Teil vorgestellten Projekte und eine Vielzahl an Adressen hinsichtlich weiterer Hilfsangebote wie z.B. eine Auflistung überregionaler Informationsstellen, Adressen von Ansprechpartnern für Fragen bezüglich Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe in den Bundesländern, sowie auch Ratschläge zum Auffinden örtlicher Hilfs- und Beratungsstellen.

Sehr brauchbare Hinweise geben auch die mit der Überschrift „Tipp“ grau unterlegten Felder, die an verschiedenen Stellen des Buches erscheinen und über z.B. weiterführende Literatur, Spiele, Bilderbücher in spezieller Form und Ratschläge zur Initiierung von Öffentlichkeitsarbeit aufklären.

Ein sehr aufschlussreiches und vielseitiges Buch, das durchaus auch in der Jugend- und sogar in der Erwachsenenarbeit seinen Einsatz finden kann. Die vielen Angebote lassen sich gut umsetzen und regen darüber hinaus zur Entwicklung von individuellen Ideen und der Nutzung eigener kreativer Möglichkeiten an. Das Buch ist gut verständlich, anschaulich, kurzweilig, mit einem Satz: Es macht Freude, damit zu arbeiten und sollte jedem, der im suchtpräventiven Bereich tätig ist, bekannt und zugänglich sein.

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